So. Feb 25th, 2024
Correctiv Potsdam nachträgliche AnpassungenCorrectiv Potsdam nachträgliche Anpassungen
Correctiv Potsdam nachträgliche Anpassungen 5 / 5 ( 14 votes )

Correctiv Potsdam nachträgliche Anpassungen lassen zweifel aufkommen.

Die Debatte um Correctivs Potsdamer Untersuchungen vertieft sich

Die Untersuchung von Correctiv über ein als “Geheimtreffen” bezeichnetes Zusammentreffen in Potsdam ruft zunehmend Diskussionen hervor. Kritikpunkte umfassen nicht nur verschiedene Auslassungen und nachträgliche Anpassungen in der Berichterstattung, sondern auch Fragen bezüglich der Intentionen und des Hintergrunds des investigativen Teams. Im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit steht J. Peters, ein Journalist. In einem Beitrag der ARD-Sendung Kontraste offenbarte Peters Einzelheiten über die Hintergründe der Story und die geheime Teilnahme an dem privaten Treffen.

Zwischen journalistischer Integrität und politischem Aktivismus

In der Kontraste-Berichterstattung über das Treffen in Potsdam und die Verstrickungen zwischen der AfD und der Werte-Union, bietet der Journalist detaillierte Beschreibungen. Er zitiert beispielsweise Martin Sellner von der Identitären Bewegung und berichtet von verdeckten Diskussionen innerhalb der AfD über ihre eigentlichen Ziele. Der Journalist beschreibt eine Szene, in der ein unwillkommener Gast aufgefordert wurde, die Veranstaltung zu verlassen, da diese exklusiv bleiben sollte. Diese Erzählung illustriert die Verwirrung und Unsicherheit der Anwesenden gegenüber dem unerkannten Besucher.

Die Schnittstelle von Kunst, Politik und Journalismus

Sein Engagement könnte für Correctiv problematisch erscheinen. Er definiert sich selbst als “Aktionskünstler” auf seiner Webseite und betont, wie er durch kreative Narrationen in politische und ökonomische Prozesse eingreift. Früher war er wohl Mitglied des Peng-Kollektivs, das für seine herausfordernde und provokante Kunst bekannt ist. Die Gruppe machte Schlagzeilen, unter anderem mit dem Verkauf eines symbolischen “Kantholzes” auf einer Plattform, das auf einen Übergriff auf einen AfD-Politiker anspielte, mit der Behauptung, damit Antifa-Aktivitäten finanziell unterstützt zu haben.

Ein Journalist als Chamäleon des Journalismus

Die journalistische Laufbahn des Journalisten zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, unterschiedlichste Rollen anzunehmen, um politische Gegner zu täuschen. Von einem Auftritt als Google-Manager bei der re:publica bis hin zu Undercover-Einsätzen bei Großkonzernen – er hat vielseitige Facetten. Besonders hervorzuheben ist seine Rolle bei der Vermittlung des Produzenten des Ibiza-Videos an Böhmermann, was eine politische Bombe platzen ließ. Seine Aktion gegen Beatrix von Storch, bei der er sie mit einer Torte konfrontierte, bleibt als kühner Ausdruck seines investigativen Ansatzes in Erinnerung. Er bekennt sich klar zur Antifa, was seine politische Ausrichtung verdeutlicht.

Einfluss und Wirkung

Er repräsentiert eine Form des Journalismus, der direkt in politische Abläufe eingreift. Seine Karriere und seine Herangehensweisen lösen eine Bandbreite an Reaktionen aus und werfen grundlegende Fragen zur Abgrenzung zwischen Aktivismus und investigativem Journalismus auf. Seine Bereitschaft, für politische Überzeugungen einzustehen und diese mit investigativer Arbeit zu verbinden, bereichert die Debatte um die Berichterstattung von Correctiv.

Erweiterte Perspektiven und die Zukunft des Journalismus

Die Berichterstattung und die damit verbundenen Kontroversen um das Potsdamer Treffen werfen ein Schlaglicht auf die sich wandelnde Landschaft des Journalismus. Die Verbindung von politischem Aktivismus und investigativer Recherche, wie sie durch ihn und ähnliche Akteure verkörpert wird, stellt sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance für den Journalismus dar. Diese Entwicklung erfordert eine Neubewertung traditioneller journalistischer Standards und Ethik, um die Integrität der Berichterstattung in einer zunehmend polarisierten und komplexen Welt zu wahren.

Vermutungen und Behauptungen

In diesem Kontext wird deutlich, dass die von „Correctiv“ als „Recherche“ ausgewiesene Abhandlung, selbst ohne eine entgegengesetzte Perspektive, dem Leser unmittelbar als grundlos und spekulativ erscheinen sollte. Sie stützt sich auf unbewiesene Annahmen und Behauptungen. „Correctiv“, behauptet zu wissen, was Martin Sellner wirklich meint, wenn er von „Remigration“ spricht, selbst wenn seine Worte etwas anderes vermitteln. Die Frage stellt sich jedoch, auf welcher Basis diese Annahmen getroffen werden. Zudem wirft es die Frage auf, warum man sich die Mühe mit einer aufwendigen Inszenierung mit vier Kameras gemacht hat, wenn die vermeintlichen geheimen Gedanken Sellners bereits bekannt sind. Schließlich ist es unmöglich, Gedanken zu fotografieren.

AFD lügt sowieso

Wie wir heute wissen, haben auch Mitglieder der AFD an dem privaten Treffen in Potsdam teilgenommen. Dass Correctiv diese angeblich getätigten Äußerungen veröffentlichten, passt der Ampel im Moment sehr gut. Ulrich Vosgerau selbst ist CDU-Mitglied und soll also an einem Nazitreffen teilgenommen haben, wo es um Deportation gegangen sein soll?

Correctiv löscht nun den Begriff „Deportation“

Vor kurzem hieß es von Correctiv, in der Recherche zum „Geheimtreffen“ in Potsdam ginge es nicht um Deportationen. Jetzt zieht das Medienhaus also an anderer Stelle Konsequenzen.

Leider glaubt der Bürger unbelegten Insinuationen immer noch mehr als zum Beispiel AFD Teilnehmern oder CDU Teilnehmern und andere, denn solche Treffen sind niemals geheim und schon gar nicht Rechts.

Der Bericht von „Correctiv“ dient als Grundlage für Demonstrationen „gegen rechts“ und fordert sogar ein Verbot der AfD.

Abseits der rechtlichen Einordnung stellt sich die Frage nach der politischen Dimension der Berichterstattung über das Treffen in Potsdam.

Persönlich kann man wenig Nachsicht zeigen für die Behauptungen in zahlreichen Medien über vermeintliche „Recherchen“ von „Correctiv“. Tatsächlich scheint es sich eher um ein Abhören gehandelt zu haben. Obwohl „Correctiv“ gegenüber „Nius“ dies nun dementiert hat, das Treffen belauscht zu haben – wahrscheinlich aufgrund der rechtlichen Konsequenzen einer solchen Tat –, bleibt die Frage offen, wie sie sonst an ihre Informationen gelangt sein könnten.

Offenbar wurden Informationen auf eine Weise gewonnen, die ausgewählte Zitate verzerrt und aus dem Kontext gerissen präsentiert. Diese Methode erinnert stark an die Vorfälle rund um die „Ibiza“-Affäre in Österreich. Die Art, wie Correctiv in Printmedien und TV reagiert, unterstreicht, dass es sich um den Versuch handeln könnte, eine irreführende Geschichte zu verbreiten.

Mich jedenfalls überzeugte auch die im ZDF am 07.02.2024 inszenierte Aussage nicht, wie Correctiv-Chefredakteur Justus von Daniels zur brisanten Recherche seiner Redaktion reinwaschen wollte, in dem er gleich wieder einen drauf setzt und sagt “Es fühlen sich wohl ganz sicher die angesprochen, die man ansprechen wollte”. Und 1 Person ist ja auch aus der AFD entlassen worden. Nicht mehr und nicht weniger.

Am Ende bleibt die Recherche geheim, außer das, was Correctiv schreiben möchte. Selbst ein CDU ler wird sich wären, gehen Correctiv und der falsch dargestellt nicht geheimen Veranstaltung.

Nachtrag: So war es wirklich | Dr. Vosgerau im Interview   https://www.youtube.com/watch?v=aovRyE1g2l4

Bin ich gespannt

Textrecht bei unitel.cc